Ein Verrechnungskonto ist ein Bankkonto, das zur Abwicklung von Transaktionen im Zusammenhang mit Wertpapiergeschäften verwendet wird. Es dient als Schnittstelle zwischen dem eigenen Depot und dem Bankkonto, auf dem das Geld für Wertpapierkäufe und -verkäufe bereitgestellt wird. Im Rahmen einer Investmentstrategie werden beispielsweise Dividenden oder Zinsen auf das Verrechnungskonto gutgeschrieben und Gebühren oder Steuern davon abgebucht.
In der Praxis ermöglicht das Verrechnungskonto eine effiziente Abwicklung von Handelsgeschäften und bietet eine zentrale Anlaufstelle für finanzielle Transaktionen im Zusammenhang mit dem Depot. Es erleichtert die Verwaltung des Portfolios und die Überwachung von Einnahmen und Ausgaben. Vorteile sind die schnelle Verfügbarkeit von Geldern für Wertpapiertransaktionen sowie die einfache Nachvollziehbarkeit von Ein- und Auszahlungen.
Ein potenzieller Nachteil besteht darin, dass einige Banken oder Broker für das Verrechnungskonto Gebühren erheben können, insbesondere wenn bestimmte Mindestguthaben nicht erreicht werden. Zudem sollten Anleger darauf achten, dass das Verrechnungskonto eine angemessene Verzinsung bietet und dass die Einlagen im Rahmen der Einlagensicherung geschützt sind.