Glossar

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  • Private Equity

    Private Equity bezeichnet die Investition von Kapital von privaten Investoren oder Fonds in nicht börsennotierte Unternehmen, um diese bei Wachstum, Expansion oder Restrukturierung zu unterstützen. Die Umsetzung erfolgt durch den Erwerb von Unternehmensanteilen oder die Bereitstellung von Krediten, mit dem Ziel, die Wertsteigerung des Unternehmens zu fördern und das investierte Kapital durch den späteren Verkauf…

  • Quartalsbericht

    Ein Quartalsbericht ist ein Finanzdokument, das von börsennotierten Unternehmen veröffentlicht wird, um ihren aktuellen finanziellen Zustand und die Leistung im vergangenen Quartal darzulegen. Er bietet Investoren Einblicke in Umsatz, Gewinn und operative Kennzahlen sowie Informationen zu Geschäftsentwicklungen. Quartalsberichte fördern Transparenz, ermöglichen zeitnahe Reaktionen der Anleger, können jedoch kurzfristiges Denken begünstigen und zu übermäßiger Volatilität führen.

  • Rebalancing

    Rebalancing ist eine Anlagestrategie, bei der regelmäßig Anpassungen im Portfolio vorgenommen werden, um das ursprünglich festgelegte Risiko-Rendite-Profil beizubehalten. Dies geschieht durch den Verkauf überbewerteter Vermögenswerte und den Kauf unterbewerteter Vermögenswerte, um das Gleichgewicht zwischen verschiedenen Anlageklassen zu erhalten. Die Vorteile liegen in der Risikokontrolle und der potenziellen Steigerung der langfristigen Rendite, aber zu häufiges Rebalancing…

  • Rendite

    Die Rendite ist der Gesamtgewinn oder die Gesamtrendite aus einer Anlage über einen bestimmten Zeitraum, ausgedrückt als Prozentsatz. Sie kann aus Kapitalgewinnen und Erträgen wie Zinsen oder Dividenden bestehen und dient dazu, den Erfolg einer Investition zu messen. Anleger nutzen die Rendite, um die Rentabilität ihrer Anlagen zu bewerten, sollten jedoch das höhere Renditepotenzial von…

  • Rezession

    Eine Rezession ist ein wirtschaftlicher Abschwung, der durch einen Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität und des Bruttoinlandsprodukts gekennzeichnet ist, oft begleitet von steigender Arbeitslosigkeit und nachlassender Kaufkraft. Sie wird durch Indikatoren wie das BIP und die Arbeitslosenquote gemessen und kann durch geld- und fiskalpolitische Maßnahmen bekämpft werden. Rezessionen können sowohl Vorteile wie eine Marktkorrektur und Effizienzsteigerungen…

  • SCHUFA

    Die SCHUFA ist eine deutsche Auskunftei, die Informationen über die Kreditwürdigkeit von Privatpersonen sammelt und verwaltet. Sie bietet Daten über finanzielle Verpflichtungen wie Kreditverträge und offene Rechnungen und unterstützt Unternehmen dabei, fundierte Entscheidungen über Kreditvergaben zu treffen. Ein positiver SCHUFA-Eintrag erleichtert die Kreditvergabe, während negative Einträge zu Ablehnungen oder höheren Zinsen führen können, daher ist…

  • Sparbuch

    Ein Sparbuch ist ein einfaches Finanzprodukt, das es Privatpersonen ermöglicht, Geld bei Banken oder anderen Finanzinstituten zu sparen. Es bietet eine sichere Möglichkeit, Geld anzulegen, ist einfach zu verwenden und erfordert in der Regel keine Mindesteinlage. Allerdings bieten Sparbücher im Vergleich zu anderen Anlageoptionen oft niedrigere Zinssätze und können Einschränkungen beim Zugriff auf die Gelder…

  • Sparkonto

    Ein Sparkonto ist ein Finanzprodukt, das es Privatpersonen ermöglicht, Geld zu sparen und zu lagern, indem sie es bei Banken oder anderen Finanzinstituten hinterlegen. Es bietet Sicherheit und Stabilität sowie die Möglichkeit, Zinsen auf das gesparte Guthaben zu verdienen, aber im Vergleich zu anderen Anlageformen sind die Zinssätze tendenziell niedriger und der Zugang zu den…

  • Sparplan

    Ein Sparplan ist eine langfristige Anlagestrategie, bei der regelmäßig Geldbeträge in Anlageprodukte wie Investmentfonds oder ETFs investiert werden, um langfristig Vermögen aufzubauen oder finanzielle Ziele zu erreichen. In der Praxis erfolgt dies durch automatische Abbuchungen vom Girokonto des Anlegers, was eine kontinuierliche und disziplinierte Geldanlage ermöglicht. Während Sparpläne Vorteile wie niedrige Mindestanlagebeträge und eine Risikostreuung…

  • Staatsanleihe

    Staatsanleihen sind Schuldverschreibungen, die von Regierungen ausgegeben werden, um Kapital von Investoren zu leihen, was sie für Finanzierungsbedarf nutzen, wie etwa Haushaltsdefizite oder Infrastrukturprojekte. Investoren gewähren dem Staat durch den Kauf dieser Anleihen praktisch einen Kredit und erhalten regelmäßige Zinszahlungen sowie das zurückgezahlte Kapital zum Fälligkeitsdatum. Diese Anlageform gilt als vergleichsweise sicher, bietet aber niedrigere…